Profil
Eleonora Berti schloss 2006 ihr Studium der Architektur und Stadtplanung an der Universität Florenz (Italien) ab und erlangte 2010 einen Doktortitel in Landschaftsarchitektur und -planung, in dem sie die Verbindungen zwischen dem Programm „Kulturrouten“ des Europarates und der Europäischen Landschaftskonvention untersuchte. Sie trat im März 2020 als stellvertretende Direktorin der Europäischen Föderation der napoleonischen Städte bei und übernahm ihre Direktorenposition im Januar 2021. Eleonora ist Einzelexpertin im Europäischen Kulturforum, das von der Europäischen Kommission, GD EAC, gegründet wurde, und seit Juni 2023 ist sie Präsidentin der Französischen Föderation Europäischer Kulturrouten (FFICE).
Zwischen 2009 und 2019 arbeitete Eleonora als Senior Project Officer am Europäischen Institut für Kulturrouten. Zu ihren Aufgaben gehörte die Koordinierung des Zertifizierungs- und Bewertungsprozesses der Kulturrouten des Europarates, die Förderung von Synergien mit bedeutenden europäischen und internationalen Organisationen und Netzwerken sowie die Schaffung und Koordinierung eines spezifischen Netzwerks von Universitäten in Europa und darüber hinaus. Von 2019 bis 2020 war sie außerordentliche Professorin an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der Universität Bologna.
Sie ist Herausgeberin und Autorin des Buches „Cultural Routes Management: from theory to practice“, das 2015 vom Europarat auf Englisch und Französisch herausgegeben und ins Rumänische und Georgische übersetzt wurde, sowie einer Reihe von Kapiteln und Artikeln über Kulturrouten, Management des kulturellen Erbes sowie nachhaltige Entwicklung und Tourismus.
